Sozialversicherungen Schweiz 2026: Alle Änderungen bei AHV, BVG, EO und Säule 3a

Sozialversicherungen Schweiz 2026: Alle Änderungen bei AHV, BVG, EO und Säule 3a

Im Jahr 2026 bringen die Sozialversicherungen Schweiz 2026 mehrere Änderungen. Diese betreffen viele Versicherte, Familien und Arbeitgeber. Die Anpassungen sollen die Vorsorge stärken und Abläufe vereinfachen.

Sozialversicherungen Schweiz 2026: Änderungen bei der AHV

Die AHV- und IV-Renten werden im Jahr 2026 nicht erhöht. Die Renten bleiben auf dem Stand von 2025. Der Bundesrat hat für die Sozialversicherungen Schweiz 2026 keine neue Rentenanpassung beschlossen.

Neu eingeführt wird jedoch die 13. AHV-Rente. Die erste Auszahlung erfolgt im Dezember 2026. Alle Personen mit einer AHV-Altersrente erhalten eine zusätzliche Monatsrente. Diese Auszahlung ist Teil der Reformen der Sozialversicherungen Schweiz 2026.

Die 13. AHV-Rente entspricht einem Zwölftel der jährlichen Altersrente. Es zählt nur die ordentliche Altersrente. Die Auszahlung erfolgt automatisch durch die Ausgleichskasse. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Kinderrenten, Zusatzrenten sowie IV-, Witwen-, Witwer- und Waisenrenten sind nicht eingeschlossen. Diese Leistungen werden weiterhin zwölfmal pro Jahr ausbezahlt.

Sozialversicherungen Schweiz 2026: Familienzulagen im Überblick

Auch bei den Familienzulagen gibt es Anpassungen innerhalb der Sozialversicherungen Schweiz 2026. Diese betreffen einzelne Kantone.

Im Kanton Aargau steigt die Kinderzulage auf 225 Franken pro Monat. Die Ausbildungszulage beträgt neu 278 Franken pro Monat.

Im Kanton Graubünden erhöht sich die Kinderzulage auf 240 Franken pro Monat. Die Ausbildungszulage steigt auf 290 Franken pro Monat.

Diese Änderungen entlasten Familien und erhöhen das verfügbare Einkommen.

Sozialversicherungen Schweiz 2026: Digitalisierung der Erwerbsersatzordnung

Ab dem 1. Februar 2026 wird die Erwerbsersatzordnung schrittweise digitalisiert. Ziel der Sozialversicherungen Schweiz 2026 ist eine einfache und vollständig digitale Anmeldung.

Den Start macht der Bereich Jugend und Sport. Ab diesem Zeitpunkt sind EO-Anmeldungen nur noch digital möglich. Papierformulare entfallen.

Arbeitgeber erhalten Lohnanfragen der Ausgleichskassen künftig digital. Im Verlauf von 2026 und Anfang 2027 wird die Digitalisierung auf Armee, Zivildienst und Zivilschutz ausgeweitet.

Weitere Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen finden sich beim Bundesamt für Sozialversicherungen unter www.bsv.admin.ch.

Sozialversicherungen Schweiz 2026: Berufliche Vorsorge und BVG

Der gesetzliche Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge bleibt 2026 bei 1,25 Prozent. Das Altersguthaben wird weiterhin mindestens zu diesem Satz verzinst. Auch dies ist ein stabiler Faktor innerhalb der Sozialversicherungen Schweiz 2026.

Ab dem 1. Januar 2026 werden zudem Renten aus der zweiten Säule für Hinterlassene und Invalidität angepasst. Die Anpassung beträgt 2,7 Prozent. Sie gilt für Renten, die seit 2022 laufen.

Sozialversicherungen Schweiz 2026: Neue Möglichkeiten in der Säule 3a

Ab 2026 sind Nachzahlungen in die Säule 3a möglich. Versicherte können Beiträge für bis zu zehn Jahre nachzahlen. Diese Neuerung der Sozialversicherungen Schweiz 2026 hilft, Vorsorgelücken gezielt zu schliessen.

Voraussetzung ist, dass der maximale Beitrag des laufenden Jahres vollständig einbezahlt ist. Die Nachzahlung ist auf den früheren Höchstbetrag begrenzt. Ein AHV-pflichtiges Einkommen ist erforderlich. Pro Jahr ist nur eine Nachzahlung erlaubt.

Beiträge und Nachzahlungen können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Das senkt die Steuerbelastung im Jahr der Einzahlung. Mehr zur steuerlichen Optimierung der Vorsorge finden Sie in unserem Beitrag zur Säule 3a.
(Hier internen Link setzen)

Fazit

Die Sozialversicherungen Schweiz 2026 bringen gezielte Verbesserungen. Die 13. AHV-Rente stärkt die Altersvorsorge. Familien profitieren von höheren Zulagen. Die EO wird digitaler. Die Säule 3a wird flexibler und steuerlich attraktiver. Eine frühzeitige Planung im Rahmen der Sozialversicherungen Schweiz 2026 lohnt sich.

Marisa Folino